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Mat Häerz an Séil fir STROOSSEN

Légende

"Strassen braucht den politischen Wechsel" 

 

 Martine Dieschburg, bei den Gemeinderatswahlen im Oktober wollen Sie als Spitzenkandidatin mit der DP durchstarten. Wie lautet das Ziel? Das Ziel ist ganz klar: Wir wollen nach zehn Jahren Opposition wieder in die Verantwortung kommen, um die Zukunft Strassens aktiv mitzugestalten. Warum drängt sich gerade die DP als Alternative auf? Strassen braucht den politischen Wechsel, weil die aktuelle Mehrheit es verpasst hat einen konkreten Plan im Sinne einer nachhaltigen Ortsentwicklung aufzustellen. Bis dato ist die Antwort auf die Herausforderungen der Zukunft vage. Es ist leider in der jetzigen Legislaturperiode kein Leitbild in den Handlungen der 3-er Majorität zu erkennen, ausser ein Zurückgreifen auf kostenintensiven Zwischenlösungen. Doch die Zeit drängt! Strassen muss sich für die Zukunft fit machen. Damit unsere Gemeinde sich harmonisch und koordiniert entwickeln kann, gilt es also schnellstmöglich die Erstellung des Flächennutzungsplanes (PAG) in Angriff zu nehmen und dies im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern unserer Ortschaft. In den neuen PAG muss auch unbedingt eine kohärente und weitsichtige Planung des Ortskerns einfliessen. denn im nahen Randbereich des Gemeindehauses unmittelbar nördlich und südlich hiervon soll sich das Leben abspielen. Strassen braucht unbedingt ein Ortszentrum wo man sich begegnet, wo man einhält, wo man der schnellebigenden Zeit entfliehen kann. Im Mittelpunkt soll eine Attraktivitätssteigerung und ein vehrkehrsberuhigter Ortskern stehen. Die DP steht für diese Vision. Strassen braucht eine neue Identität: ein Herz und eine Seele! Stichwort PAG. Es wurde neii Entwicklungspotential für Strassen auf 20.000 Einwohner errechnet. Wie will die DP diese Herausforderung in Angriff nehmen? Die DP ist gegen ein Wachstumsszenario das auf schnelle maximale Verdichtung setzt. Die Demokratische Partei ist sich wohl bewusst, dass Strassen als Randgemeinde der Stadt Luxemburg, einem hohen Druck ausgesetzt ist, was den Wohnungsbau und das Schaffen von Arbeitsplätzen angeht. Dennoch muss ein Wachstum unserer Gemeinde im Einklang mit klaren sozialen, ökolo-gischen, ökonomischen und verkehrs-technischen Auflagen stattfinden, um die Ansprüche einer lebenswerten Ortschaft zu erhalten und ihnen auch in Zukunft gerecht zu werden. So ist ein PAG weit mehr als nur eine Bauzonenplanung! Um diese komplexen Herausforderungen zu meistern ist neben nachhaltigen und zukunftsorientierten Wegen auch ein partizipativer Prozess notwendig. Partizipativer Prozess: was heißt das konkret? Inhaltlich? Die DP-Stroossen steht für einen intensiven Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern um gemeinsam ein Zukunftsprogramm für eine nachhaltige Entwicklung unserer Gemeinde zu erstellen. Solch ein Plan darf nicht von oben verordnet werden, sondern in einem breiten Beratungsprozess mit den Bürgern,den Fachleuten und den politischen Entscheidungsträgern gemeinschaftlich erarbeitet werden. Anregungen und Erwartungen des Bürgers müssen in die Umänderung des PAG einfliessen können, denn er ist der Experte seines Wohnviertels, seiner Gemeinde. Ein reger Austausch aller Beteiligten macht die Dynamik des partizipativen Prozesses aus. Alles andere wäre nichts anderes als Pflichtbürgerbeteiligung! Strassen braucht eine neue Identität! Die DP will gemeinsam mit den BürgerInnen die Zukunft von unserer Ortschaft erdenken und ihrer Entwicklung einen Leitfaden geben. Martine Dieschburg-Nickels Mat Häerz a Séil fir Stroossen Jahrgang 1959, ist von Beruf Apothekerin und lebt seit 1971 in Strassen. Martine Dieschburg-Nickels ist verheiratet und Mutter zweier Söhne. Ist Mitglied des Gemeinderates seit den Gemeindenwahlen von 2011 und Mitglied der lokalen Verkehrskommission Ist Präsidentin der Fédération des Conseillers Communaux Démocrates